Willkommen auf Giant Enemy Crab

Hey! Cool, dass du hier bist!

GEC ist ein deutschsprachiger Blog über Videospiele. Hier gibt’s in erster Linie Gedankengänge, Eindrücke und die ein oder anderen Infos über Videogames. Auf der Sideline findest du Gesülze über Anime, Filme, Comics und sicherlich hier und da etwas Popkultur, Netzkultur und Spielekultur. Falls du mehr über den ganzen Ramsch wissen möchtest, kann ich gern noch weitererzählen.

Hi. Ich bin Timo. Eigentlich bin ich Community- und Social Media-Manager. Ansonsten habe ich Webcomics geschrieben, gezeichnet und veröffentlicht, habe gebloggt, in der Spieleindustrie gearbeitet, habe bei ein paar Videospiele-Seiten als freier Autor mitgeschrieben, in Communities geholfen und für eine Weile bei den Rocket Beans im Sender geholfen. Ich spiele Video- und Computerspiele seit dem C64. Oder anders: Ich habe im Rückblick echt schon eine Menge Unsinn gesehen.

Das Konzept für GEC war tatsächlich nicht so einfach zu erreichen, wie ich es gern gehabt hätte. Einerseits hat mir ein Webcomic durchaus Spaß gemacht, andererseits habe ich gemerkt, dass mir für’s ständige Gag-Ausdenken, Zeichnen, Colorieren und Veröffentlichen schon damals die Zeit und Genialität gefehlt hat, die ich im Endeffekt brauchte. Und: Mir fielen immer mehr kleine und große Punkte auf, die ich dem engen Konzept “Webcomic” einfach nicht mehr zuschanzen konnte, ohne alles zum Explodieren zu bringen. Ich möchte kleinere Reviews schreiben. Über Breaking News sprechen. Und meine Meinung loswerden. Vielleicht etwas streamen, vielleicht ein kleines Video zu einem Spiel produzieren. Und so weiter, und so fort. Das Korsett einer Comicseite ist zu eng, wenn der kleinste Teil des Contents tatsächlich Comics sind.

Darum ist diese Seite nun offener gestaltet. Sobald mich die Inspiration für einen wirklich guten Comic trifft, gibt es einen wirklich guten Comic. Bis dahin kann ich mich auf Text und Video beschränken und kann dennoch hoffentlich Content daraus erstellen. Ob ich einen Webcomic-Modus einbaue? Vielleicht. Mal schauen. In dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, bin ich wortwörtlich noch mitten in den Bauarbeiten.

So oder so, was ich aus dieser Seite gern machen würde, ist ein vernünftiger, unterhaltsamer, deutschsprachiger Spieleblog. Kein “Gamer”-Gerede, sondern Texte von und für Fans von Spielen, der Spieleindustrie und allem, was dort aneckt.

Ich mache mir keine falschen Hoffnungen. Man wird nicht über Nacht zu Superlevel oder Nerdcore. Aber es ist ein gutes Ziel, finde ich, in der mittlerweile doch etwas leerer gewordenen Landschaft deutschsprachiger Games-Propaganda im Internet eine valide Stimme zu etablieren. Und ich persönlich bin mittlerweile selbst weit mehr auf englischsprachigen Seiten unterwegs, von denen vielleicht Kotaku noch als Blog bezeichnet werden kann, und der Rest als Newssite, Aggregator oder schlicht als Tapete für spaßigen Videocontent a’la Giant Bomb oder Easy Allies. Blogs sind nicht tot, aber, wenn man ehrlich ist, sie müffeln schon ein wenig. Und wenn ich helfen kann, die Blogszene etwas am Leben zu erhalten, ist das schon ganz okay.

Reviews.

Spielerezensionen liest keine Sau mehr. Aber als Opa, der mit PC Games, Video Games, Gamestar, ASM und Power Play aufgewachsen ist, mag ich “Tests”. Da aber selbst eingesessene Spielemagazine oft eher promoten als rezensieren, weniger ihre Meinung wiedergeben als vielmehr die Meinung der Zuschauer, geht selten ein Spiel unter 70% nach Hause. Und selbst das nur als unterer Durchschnitt, der damit eh schon als unspielenswert abgehakt wird. Das finde ich albern.
Dummerweise bin ich weder reich, noch habe ich 20 Redakteure an der Hand oder machen den Kram hier in Vollzeit. Ergo werde ich Titel hier bis auf weiteres streng auswählen müssen. Hilft nix. Ich möchte aber ehrliche Eindrücke von der Zeit, in der ein Spiel fesselt (oder eben nicht). Kein Nachschlagewerk, aber vielleicht eine Hilfe für den nächsten Einkauf. Darum nenne ich’s auch so: Eindrücke. Und weil ich mache, was ich will, bewerte ich trotzdem: 0 ist aus meiner Sicht tatsächlich Schrott, 3 ist noch gut, 5 ist überragend. Selbst eine 2 kann ihre Reize haben.

Tellerrand.

Abgesehen von Spielen möchte ich diversen Mediakram kommentieren, den ich sonst so in mein Leben lasse. Anime. Marvel-Filme. Diverse Serien, Comics und Cartoons. Das wird eher eine “Nebenbei”-Sache, und die soll es auch sein. Aber ich möchte mir diese Option offenhalten, falls wieder mal wirklich coole Sachen oder Geheimtipps herauskommen, von denen ich unbedingt erzählen möchte. Spoiler werden auf ein Minimum reduziert oder es wird ab einem bestimmten Punkt darauf hingewiesen.

Ansonsten:

Werbung, Patreon, Kohlen: Wird’s vermutlich irgendwann geben, aber da fuchse ich mich noch rein und melde mich, wenn ich mich für einen Anbieter entschieden habe.

Gastbeiträge etc: Gern! Falls du Lust hast, etwas zu schreiben, zu drehen, zu zeichnen, zu produzieren: Immer her damit. Gleiches, falls du interessante Links hast, die ich bisher verpasst habe.

Allgemein möchte ich gern Updates, Stimmungsbilder, Pläne und Scheitern auch hier im Blog dokumentieren, also alle Meinungen, Kritik oder Input immer rüberschicken. Ich möchte offen sein, was weitere Prozesse und Ideen angeht, also falls ihr Fragen habt, die ich noch nicht beantwortet habe, wir sehen uns hier oder auf Twitter.

Und das war’s. Das Ziel ist ein guter Blog über Spiele und Spielkultur, vielleicht kritisch, immer ehrlich. Nicht in erster Linie sozialpolitisch geprägt, aber auch nicht ignorant und mundtot gegenüber der Scheiße, die sich aktuell mancherorts abspielt. Kein allwissendes Review-Nachschlagewerk, aber Wertung und eigene Meinung. Nicht als “Gamer”, sondern als jemand, der gerne Spiele spielt und sich mit der Industrie dahinter beschäftigt.

Und falls du bis hier unten gekommen bist: Vielen ehrlichen Dank für’s Lesen und ich hoffe, GEC kann dich etwas unterhalten.

Wir sehen uns,

Timo

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